Wieder Ärger mit Roaming-Gebühren: Der britische Mobilfunkanbieter verlangt von einem britischen Geschäftsmann umgerechnet 14.000 Euro, weil dieser im Ausland unabsichtlich mit seinem Handy Filme heruntergeladen hat.

Die Frau des Geschäftsmannes hatte in England den Download von vier Episoden von Friends gestartet, was nach dem Tarif ihres Mannes in England kostenlos ist. Als der Geschäftsmann jedoch nach Deutschland flog, startete der Download nach dem Landen jedoch erneut und es fielen die enormen Kosten an.

Die Europäische Kommission hat europäischen Mobilfunkanbietern bis zum 1. Juli Zeit gegeben, die exorbitanten Roaming-Gebühren abzuschaffen. Die Kommissarin Viviane Reading sagte: "Das Versenden einer SMS sollte im Ausland nicht teurer sein als zu Hause."