Update: Nachdem Vivendi erst kürzlich 6,6 Prozent Anteile von Ubisoft und 6,2 Prozent von Gameloft erworben hat, und sich Ubisofts CEO Yves Guillemot aktuell Sorgen um eine feindliche Übernahme macht, hat Vivendi die Beteiligung an beiden Firmen nun ausgebaut.

Somit hält der Konzern jetzt 10,39 Prozent an Ubisoft und 10,20 Prozent an Gameloft, was er sich 244 Millionen Euro bzw. 34,41 Millionen Euro hat kosten lassen. Klar, dass das die Spekulationen um eine feindliche Übernahme weiter befeuert. Vivendi bezeichnet die Beteiligung als Teil einer strategischen Vision.

Ursprüngliche Meldung: Der französische Medienkonzern Vivendi hat Anteile von Ubisoft und Gameloft erworben. Damit hält Vivendi an Ubisoft also 6,6 Prozent im Wert von 140,3 Millionen Euro und an Gameloft 6,2 Prozent im Wert von 19,7 Millionen Euro.

Ubisoft - Feindliche Übernahme? Vivendi baut Beteiligung aus *Update*

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Vivendi steigt bei Ubisoft und Gameloft mit ein.
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Ein durchaus überraschender Schritt, auch wenn Vivendi in der Spielebranche kein unbeschriebenes Blatt ist. Denn hinter Vivendi steht quasi der ehemalige Besitzer von Activision Blizzard.

Einst existierte Vivendi Games und brachte den Publisher Activision Blizzard durch eine Fusion hervor. 2013 dann verkaufte man 85 Prozent der Aktien für mehr als 8 Milliarden US-Dollar, um den Fokus wieder mehr auf TV und Musik zu legen. Aber das hat sich nun offenbar geändert.

Nach wie vor besitzt Vivendi einen Teil der Aktien, der jedoch vergleichsweise geringfügig ausfällt – aktuell nur 5,8 Prozent. Activision Blizzard hatte sich vor zwei Jahren 429 Millionen Aktien im Wert von 5,83 Milliarden Dollar gekauft, womit man zusammen mit denen der Investorengruppe ASAC II auf 61% der Aktien und damit die Mehrheit kam. Durch diese Transaktionen wurde Activision Blizzard wieder unabhängig von Vivendi.

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