Der Kalifornier Micheal Breen, führendes Mitglied der Hackerbande Razor1911 ist am Dienstag wegen Spielepiratierie zu 50 Monaten Haft veruerteilt worden. Die Raubkopierer hatten gecrackte Spiele im Gesamtwert von ca. 500.000 US-Dollar auf dem Schwarzmarkt verkauft.

Bei der Beschaffung der Spiele gaben sich Breen und Konsorten meist als Tester eines erfundenen Spielemagazins aus, um kostenlose Pressemuster abzugreifen. Festgenommen wurde Breen zusammen mit 40 weiteren Raubkopierern im Zuge der "Operation Bucaneer", einem Undercover-Einsatz der US-Polizei. Zusätzlich zu der Haftstrafe muss der verurteilte Hacker Schadensersatz in Höhe von 700.000 US-Dollar an Cisco bezahlen.