Die Debatte rund um die Alterseinstufung in Australien nimmt kein Ende. Die höchste Alterseinstufung für Spiele liegt dort bei 15+, im Gegensatz zu Filmen die dort ein 18er Siegel besitzen können.

Laut einer Umfrage im Land, sind mittlerweile zwischen 91 und 97 Prozent der Leute dafür, ein solches Siegel auch für Spiele einzuführen. Der australische Generalstaatsanwalt Michael Atkinson hat eine deutliche Meinung zu gewalttätigen Spielen. So beschreibt er die Welt der 18+ Spiele als solche, in der man Zivilisten tötet, sich mit Drogen injiziert um athletische Events zu gewinnen oder man sich mitten in einem Markt in die Luft jagt.

Jetzt äußerte er sich gegenüber dem Fernsehsender ABC weiter zu dem Thema. „Ich denke meine Familie und ich sind mehr von Spielern in Gefahr, als von Motorrad-Gangs die mich ebenfalls hassen und einen Kandidaten gegen mich aufgestellt haben.“

„Die Motorrad-Gangs sind nicht um 2 Uhr morgens vor unserem Haus gestanden, ein Spieler schon.“ Außerdem habe er eine eines Morgens eine Notiz mit Drohungen vorgefunden, die mit ausgeschnitten Buchstaben verschiedener Magazine geschrieben wurde. Wie jetzt aber bekannt wurde, war dieser Vorfall bereits über ein Jahr alt.

Er sei außerdem das Ziel einer boshaftigen Schmierkampagne. So werde seine geschäftliche E-Mail Adresse zugespammt, sein Wikipedia Eintrag verfälscht und in E-Mails behauptet, er wäre ein Pädophiler.
"Ich akzeptiere, dass die Meisten, die für eine R18+ Kategorie für Spiele Lobbyarbeit betreiben, diese Dinge nicht getan haben", so Atkinson