Die USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle), verantwortlich für die Altersfreigabe von Computer- und Videospielen, hat eine Bilanz für das vergangene Jahr veröffentlicht. Demnach wurde 2005 mit 2686 zur Prüfung eingereichten Titeln ein neuer Rekord aufgestellt (2004: 2152 Spiele). Davon waren 1310 PC-Games (1190) und 1197 Konsolenspiele (PlayStation 2 438, Xbox 274, GameBoy Advance 156, Nintendo DS 105, GameCube 89, Sony PSP 85, XBOX360 48).

Fast 60 Prozent aller Titel erhielten eine Freigabe unterhalb der 12 Jahre (54,5 % im Vorjahr). Der Anstieg hier verweist letztlich auf den enormen Zuwachs an Spielesammlungen. Seit 1.4.2003 wurde in Prüfverfahren 72 Mal die Entscheidung "Keine Kennzeichnung gemäß §14 JuSchG" (Titel wird nach Antragstellung indiziert) getroffen - 40 Mal alleine im Jahr 2005.

Bund und Länder waren sich im Jahr 2005 einig: Die Selbstkontrolle für Computerspiele funktioniert. Auch im Bereich der Entscheidung "Keine Kennzeichnung gemäß §14 JuSchG" gab es den beiderseits anerkannten fachlichen Austausch," sagte Dr. Klaus-Peter Gerstenberger, Leiter der USK, anlässlich der Jahresbilanz 2005.

Prüfentscheidungen der USK in Prozent:

2004 2005 Ohne Altersbeschränkung 40,9 44,7 ab 6 Jahren 13,6 14,3 ab 12 Jahren 21,7 17,9 ab 16 Jahren 19,0 17,5 Keine Jugendfreigabe 3,9 4,1 Keine Kennzeichnung 0,9 1,5