Wer in Deutschland ein Spiel kauft, der sieht anhand des USK Siegels sofort für welche Altersstufe es geeignet ist. Da das Logo nun schon seit längerem noch größere Ausmaße angenommen hat, ist es wirklich nicht mehr zu übersehen. Momentan werden reine Online-Spiele (Xbox Live & PSN Titel, z.B. Battlefield 1943) aber noch nicht geprüft.

Das wird sich aber wahrscheinlich bald ändern, wie Felix Falk, Geschäftsführer der USK, mitteilt: „Das partnerschaftliche Verfahren, in dem die USK als Selbstkontrolle der Wirtschaft den Prüfprozess organisiert und die Obersten Landesjugendbehörden die Alterskennzeichnung vergeben, hat sich bewährt und sollte im Sinne eines stringenten und wirksamen Jugendschutzes auch für Online-Spiele gelten“

Und so wurden im Jahr 2009 insgesamt 3.100 Computer- und Videospiele geprüft. Dabei erhielten mehr als 80 Prozent davon eine Freigabe von null, sechs oder zwölf Jahren. Nur weniger als 7 Prozent erhielten keine Jugendfreigabe. Das liegt wohl nicht zuletzt am Rückgang der Ego-Shooter im letzten Jahr. Waren es 2008 noch 148 geprüfte Titel, sind es jetzt nur noch 66 gewesen – weniger als die Hälfte.

Insgesamt wurden 114 mehr Spiele als im Vorjahr geprüft, wobei vor allem ein Zuwachs bei den Musikspielen und Casual-Games festzustellen war.