Redakteure bzw. Journalisten reisen oft in andere Länder, um ihren Lesern etwa von den neuesten Spielen berichten zu können. Freundlich mit dem Gepäck und den sensiblen Daten auf dem Notebook an den Grenzbeamten vorbei und schon kann es losgehen.

In einem aktuellen Fall führten Zollbeamte aus den USA eine Untersuchung auf einem Notebook durch und fanden explizite Inhalte, die zur Haft des Besitzers führten. Laut einem Urteil ist das Vorgehen der Beamten nicht illegal.

Der für das Urteil zuständige Richter erklärte, dass Zollbeamte jederzeit eine Untersuchung von Notebooks oder anderen elektronischen Speichermedien durchführen dürfen. Noch nicht einmal ein Verdachtsmoment muss dafür nötig sein. Mittlerweile reagierten zahlreiche Geschäftsreisende und nahmen nur noch Notebooks bzw. Handys ohne wichtige Daten mit.

Der britische Branchenverband der Reiseveranstalter Abta kommentierte dies mit: "Das ist ein weiterer Schritt in Richtung Festung Amerika. Wir würden gerne überprüfen, ob überhaupt ausreichend ausgebildetes Personal für die Analyse von Computern zur Verfügung steht"