Wenn es nach den US-Politikern Joe Baca und Frank Wolf ginge, wären Spieleverpackungen in Zukunft mit Warnhinweisen ausgestattet. Ähnlich, wie sie auf Zigaretten-Packungen zu finden sind.

Dabei würde folgender Hinweis aufgebracht sein: "Warnung: Der Umgang mit gewalthaltigen Videospielen wurde mit aggressivem Verhalten in Verbindung gebracht." Aber auch bei digitalen Spielen soll dieser Hinweis angebracht werden bzw. sichtbar sein, wenn natürlich auch auf andere Art und Weise.

Ganz neu ist diese Forderung aber nicht, schon 2009 wollte Baca diese durchsetzen und ist gescheitert. Und ein paar Jahre zuvor ebenfalls mehrmals. Nach wie vor vertritt er die Meinung, dass die Spieleindustrie verpflichtet sei, gegenüber den Eltern und den Spielern auf die "wissenschaftlich belegten Gefahren von gewalthaltigen Spielen" hinzuweisen.

Gegenüber dem Branchenmagazin Gamasutra bestreitet jedoch ein Vertreter der Entertainment Software Association (ESA), dass solche Auswirkungen nachgewiesen seien.

Zu finden sein muss dieser Warnhinweis laut Baca auf jedem Spiel, ganz egal, welche Alterseinstufung es besitzt. Einzig jene Spiele, die direkt für Kinder entwickelt wurden, müssen einen solchen Hinweis nicht tragen.

Ob Baca diesmal damit durchkommen wird, bleibt aber fraglich.