Die Bibliothek des US-Kongresses ist weltweit bekannt, sie ist einer der wichtigsten Sammler von kulturellen Werken, seien es Bücher, Musikstücke oder Filme. Nun sollen bald auch Computer- und Videospiele archiviert und damit anderen kreativen Werken ebenbürtig werden.

Wie in einem interessantem Beitrag auf Kotaku zu lesen ist, hat die Bibliothek jetzt ein Projekt angestoßen, dass Methoden und mögliche Probleme bei der Archivierung klären soll. Mit an Bord sind neben mehreren Universitäten auch Linden Lab, der Entwickler von Second Life. Damit wäre es möglich, dass der Katalog eine ähnliche Form annimmt wie die Spielwelt in Second Life. Während der genau Beginn der Archivierung noch unklar ist, ist es sicherlich eine gute Nachricht, dass Computer- und Konsolenspiele endlich die Anerkennung erfahren, die viele von ihnen verdienen.