Der Kopierschutzhersteller Denuvo gibt überraschenderweise bekannt, dass Irdeto das Unternehmen aufgekauft hat. Bei Irdeto handelt es sich um einen Entwickler von Sicherheitslösungen im digitalen Bereich aus den Niederlanden. Zusammen will man sich nun gegen Raubkopierer und Cheater wenden und diese möglichst effektiv stoppen.

Denuvo-Kopierschutz - Unternehmen wird aufgekauft - Vereinte Kräfte gegen Raubkopierer

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuAktuelles
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 8/91/9
Denuvo hat nun ein neues Zuhause.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Der Erfolg jedes Spiels hängt davon ab, ob die Publisher damit so handeln können, wie sie es geplant haben“, verriet Doug Lowther, CEO von Irdeto, in einer Pressemitteilung. „Als Resultat ist der Schutz des Spiels und der Spielerfahrung des Users absolut wichtig. Unsere Partnerschaft vereint Jahrzehnte der Sicherheitsexpertise und einem Dach, damit die weiterentwickelten Sicherheitsbedrohungen besser adressiert werden können. Wir freuen uns darauf, als ein zusammengehöriges Team an einer großen Zahl von Initiativen zu arbeiten, die unsere Kerntechnologien und Services für unsere Kunden verbessern.“

Bilderstrecke starten
(35 Bilder)

Auf und Ab von Denuvo

Denuvo wurde lange als "unknackbar" gefeiert. Kritiker warfen dem Kopierschutz indessen vor, dass er Festplatten schneller verschleißen lassen würde. Bewiesen wurde dies aber nie. Mittlerweile wurde Denuvo schon mehrfach umgangen. Zuletzt bei Wolfenstein 2, Mittelerde: Schatten des Krieges oder ELEX innerhalb der ersten Tage nach Release. Andere Spiele wie beispielsweise Assassin's Creed Origins haben den Launch-Zeitraum aber ohne Sicherheitslücken überstanden. Vielleicht wird der Zusammenschluss eine neue Version des Kopierschutzes hervorbringen, die noch wirksamer gegen Raubkopierer vorgehen kann.