Ubisofts Jade Raymond (Assassin’s Creed) kritisiert und lobt Mobile Games zugleich. Auf der Gamelab-Konferenz in Barcelona meinte sie, dass Mobile-Gaming einige Leute zum Spielen gebracht hätte, der kreative Boom bislang aber ausblieb.

Aktuelles - Ubisofts Jade Raymond: Mobile Games recyclen 40 Jahre altes Spieldesign

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Mobile-Games haben laut Raymond ein angestaubtes Spieldesign.
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Das Problem nämlich sei das Recyclen von 40 Jahre altem Spieldesign gepaart mit Glücksspiel und realem Geld, das in dem Bereich als innovativ gelte. Sie selbst verbringe trotzdem mehr Zeit mit Mobile-Games, statt an Konsolen. Der Formfaktor von diesen Spielen passe einfach viel besser in das moderne Leben und zur Realität.

Mit der Zeit werde das Mobile-Gaming immer mehr in das Leben integriert, wobei sie den Übergang als Ambient Gaming bezeichnet. Darüber hinaus entwickelte man sich von einer Welt mit ungeteilter Aufmerksamkeit zu einer Welt mit Multi-Tasking. Spielen sei schon immer eine Möglichkeit gewesen, die Fähigkeiten in der echten Welt zu trainieren und um die Zeit auf der Erde zu maximieren. Man versuche produktiv zu sein, indem man das Alltägliche zu Unterhaltung mache.

Inzwischen wäre es völlig normal, ständig in Kontakt bzw. in konstanter Kommunikation mit all jenen zu stehen, die man kenne. Sie glaube, dass man die Umgebung der realen Welt spielbar machen könne.