Auch ohne die inzwischen aufgelöste Hackergruppe LulzSec (wir berichteten) muss die Spieleindustrie weiterhin fürchten.

Aktuelles - Ubisofts Händlerportal gehackt und Account-Daten von deutschen Händlern gestohlen

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Eine offizielle Stellungnahme von Ubisoft liegt noch nicht vor
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Die deutsche Hacker-Gruppe No-Name-Crew konnte sich Zugang zum Ubisoft-Tradeportal verschaffen, auf dem sich Händler über Spiele, Releasedaten und weitere exklusive Dinge informieren können, welche noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind.

Im Rahmen des Zugriffs wurden insgesamt 1.000 Account-Daten gestohlen - mitsamt E-Mail-Adressen, unverschlüsselten Passwörtern, Telefonnummern und Namen. Darunter befinden sich sogar Konten von Nintendo und Media-Saturn. Die Daten wurden bereits online gestellt.

Der Grund für diesen Hack: Die Gruppe wirft Ubisoft mangelnde Sicherheit vor, die man nicht mehr tolerieren möchte.

Ein Statement der No-Name-Crew

"Nach all diesen großen Pannen und Fehltritten kommt heute der nächste, Ubisoft. Ihr habt es wohl nicht als notwendig angesehen eure Netzwerke ausreichend zu sichern."

"Diese Verhaltensweise kann nicht länger toleriert werden. Ihr habt euch zahlreicher Verbrechen gegen die Persönlichkeitsrechte und Datenschutzbestimmungen schuldig gemacht. Ihr habt die die Aufmerksamkeit von uns auf euch gezogen. Aufmerksamkeit meint in diesem Fall entschiedene Taten gegen euer Handeln. Jede Lücke wird ab jetz schamlos ausgenutzt, alles was wir in die Hände bekommen werden wir leaken um den größtmöglichsten finanziellen Schaden zu erreichen, dess so kann es nicht weiter gehen."

"Wir wollen wieder Privatsphäre und einen verantwortungsvollen Umgang mit Kundendaten, sofort, sonst müsst Ihr mit weiteren Konsequenzen rechnen."