Für 57 Millionen US-Dollar lässt die U.S. Army eine neue Militärsimulation zu Trainingszwecken entwickeln, die auf der CryEngine 3 (Crysis 2) basiert. Soldaten werden dabei allerdings nicht einfach vor dem PC sitzen.

Für das „Dismounted Soldier Training System“ müssen Soldaten besondere Ausrüstung anlegen, darunter ein Helm mit montiertem Display, integriertem Headtracker, Stereo-Lautsprechern und Mikrofon. Sensoren am Körper registrieren die Körperhaltung und alles läuft im Rucksack zusammen, wo sich ein Computer befindet.

Schließlich gibt es noch besondere Waffen, die mit einem Joystick für die Bewegung in der virtuellen Umgebung ausgestattet sind. Ebenfalls angebracht sind Sensoren, um die Position der Waffe in das „Spiel“ zu übertragen.

Der Vorteil dieses Systems: Es ist mobil, schnell aufzubauen und soll die ansonsten üblichen Ausgaben für große Trainingsanlagen und den Transport der Soldaten vermindern. Vor Einsätzen lässt sich die Mission so schon virtuell üben.

Die Entwicklung findet bei Intelligent Decisions statt und wird von einigen Partnern wie etwa RealTime Immersive unterstützt. Dieses Studio wurde von Crytek eingerichtet, um CryEngine-Lizenznehmern im Bereich der Serious Games und Simulationen zu unterstützen. Die unten zu sehende Technik-Demo stammt ebenfalls von diesem Studio.

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