Trion kündigte mit Red Door (Projektname) eine Spieler- und Entwicklerplattform an, die Steam mehr oder weniger Konkurrenz machen soll.

Red Door dient Spielern als Anlaufpunkt für Premium-Titel, die mit "weitreichenden Social-Features" verbunden sind. So lassen sich also Spiele und auch DLCs über Red Door herunterladen - aber auch "weitreichende Account-Leistungen" können in Anspruch genommen werden. Darunter finden sich "auf die Spieler zugeschnittene Inhalte". Was man sich da genau darunter vorstellen kann, bleibt abzuwarten.

Für die Unternehmen wird Red Door als Entwicklungs- und Publishingplattform dienen. Echtzeit-Updates und zahlreiche Monetarisierungsmöglichkeiten werden ebenso versprochen, wie eine ausgeklügelte Server-Architektur und Tools zur Beschleunigung des Entwicklungsprozesses.

"Medien und Entertainment werden immer mehr zu verbundenen Dienstleistungen, die sich um den Kunden herum weiter entwickeln", so Trion-CEO Lars Butler. "Wir wollen den Bereich der Premium-Spiele revolutionieren und der Industrie dabei helfen, ihr Potenzial im Zeitalter der Vernetzung zu realisieren."

Eines der ersten Spiele auf der Plattform wird Rift sein, später folgen auch die sich noch in Entwicklung befindlichen Titel End of Nations und Defiance. Der Hauptschwerpunkt für Trion ist, dass dort in Zukunft nicht nur hauseigene Spiele von Trion, sondern auch jene von Drittentwicklern angeboten werden sollen.

Wann man mit einem Start rechnen kann und wie all das im Detail aussieht, ist nicht bekannt. Man verspricht aber in naher Zukunft mit weiteren Informationen herausrücken zu wollen.