Erst Anfang Mai hatte er sich noch von seinen Fans verabschiedet, um die wenige Zeit, die ihm noch blieb, mit seiner Familie zu verbringen. Nun ist Gaming-Persönlichkeit John Bain gestorben.

Rund drei Wochen nach seinem Abschied ist John Bain dem Krebs erlegen

"Als ich vor einer Woche ins Krankenhaus ging, wurde mir mitgeteilt, dass die Effektivität konventioneller Chemotherapien erschöpft sei", ließ John Bain in einem längeren Reddit-Post Anfang Mai wissen. "Mein Körper ist laut meinem Onkologen resistent gegen jegliche Form der Therapie."

Da war bereits klar, dass Bain, der sich als TotalBiscuit in der Gaming-Szene einen hervorragenden Ruf als Gaming-Persönlichkeit und -Journalist erarbeitet hat, nicht mehr allzu viel Zeit auf Erden bleiben würde. 2014 wurde bei ihm Darmkrebs diagnostiziert. Nach anfänglich guter Prognose fanden sich ein Jahr später Metastasen in seiner Leber und in der Wirbelsäule. Bain kämpfte weiter und produzierte beständig Podcasts und Videos. Doch die Schmerzen wurden immer stärker und Bain sah sich nicht mehr in der Lage, konzentriert zu arbeiten. Die verbleibende Zeit wollte er unter anderem damit verbringen, mit seiner Frau Genna gemeinsam all die Spiele zu zocken, für die er keine Zeit hatte.

Knapp drei Wochen nach seinem Abschied von der Community ist Bain nun gestorben, wie seine Frau Genna Bain über Twitter mitteilt:

"Ruhe in Frieden, meine Liebe", schrieb seine Ehefrau Genna Bain über Twitter. Bains Youtube-Channels sowie seinen Co-Optional-Podcast wird sie in Erinnerung an ihren Ehemann weiterführen. Bain war im Gegensatz zu vielen anderen hyperaktiv wirkenden Youtube-Persönlichkeiten jemand, der immer mit viel Fachwissen, Hintergrundinformationen und tatsächlicher Lust nach journalistischer Aufbereitung glänzte.

John Bain wurde nur 33 Jahre alt. Ruhe in Frieden, TotalBiscuit.