Die Sucht nach Computerspielen oder der Nutzung von Computern allgemein ist ein ernsthaftes Problem. Wie ernst dieses Problem allerdings werden kann, zeigte sich, als eine nach Computerspielen süchtige 27-Jährige Frau ihren dreijährigen Sohn tötete.

Das Kind störte die junge Mutter, die dem Polizeibericht zufolge mindestens 10 Stunden täglich am Computer verbrachte, bei der „wohlverdienten Ruhe“, nachdem diese exzessiv spielte.

Sie schlug mehrfach auf das Kind ein, bevor sie es erwürgte und die Leiche anschließend drei Tage lang achtlos im Haus liegen ließ. Den Nachbarn zufolge wären die Kinder nicht selten vernachlässigt worden und das Haus, in dem die Familie lebte, gleiche einer Müllkippe.

In Südkorea ist das Spielen von Computerspielen, insbesondere Onlinegames, ein besonderes Problem. Mindestens 50 Millionen Koreaner leiden an Internetsucht. Im Mai 2010 wurde ein Mann zu 2 Jahren Haft verurteilt, weil er und seine Frau ihr eigenes Kind haben verhungern lassen. Stattdessen kümmerten sie sich um ein virtuelles Baby. Und im Februar kam ein 32-jähriger Mann zu Tode, nachdem er fünf Tage am Stück, fast ohne eine Pause, gezockt hatte.