Double Fine-Gründer und Design-Legende Tim Schafer sprach in einem Youtube-Clip nicht nur über den Fortschritt seines Spiels Broken Age, sondern äußerte sich auch zur Kritik gegenüber seinem Kollegen Peter Molyneux, die er für unverhältnismässig und unfair halte.

Aktuelles - Tim Schafer: Kritik an Peter Molyneux ist übertrieben und unfair

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Tim Schafer zählt schon mal das Geld, dass ihm Molyneux zugesteckt hat (Bild von gamergate.community)
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Peter Molyneux kommt nicht zur Ruhe. Nachdem erst herauskam, dass der 18-jährige Scot Bryan Henderson, der eigentlich durch Curiosity einen Preis als Gott in Molyneux und 22cans' Godus gewann, und sogar am Gewinn beteiligt werden sollte, bislang nichts von alledem erhalten hat, und auch einige Kickstarter-Goals wahrscheinlich nicht eingehalten werden können, wird er mit Kritik geradezu überschüttet. Als Reaktion darauf verkündete Molyneux, in Zukunft nicht mehr mit der Presse sprechen zu wollen. Auch diese Aussage führte zu einem regelrechten Shitstorm.

Prominente Unterstützung erhält er nun durch seinen Kollegen, Design-Legende und Double Fine-Gründer Tim Schafer. Der sprach in einem Youtube-Clip in erster Linie über sein Spiel Broken Age. Doch die letzten Minuten nutzte er, Molyneux zur Seite zu eilen. "In den letzten Wochen haben wir gesehen, wie Peter im Internet und von der Spielepresse ziemlich hart durch die Mangel genommen wurde", so Schafer. "Ich halte es für wirklich bedauernswert und unfair. Offensichtlich liefen die Dinge bei seinem Spiel nicht wie erwartet, und deswegen machen die Leute Peter ziemlich üble Vorwürfe. Und glaubt es oder nicht, aber ich kann es ziemlich gut nachempfinden."

Damit spricht Schafer wohl auch auch Probleme an, die er mit Broken Age hatte. Er wolle auf keinen Fall sagen, dass Leute wie er und Molyneux von einer Verantwortung ausgenommen seien. Er finde lediglich, dass die Reaktion und vor allem der Tonfall vollkommen übertrieben war.

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