Ordentliche Literatur für Spieler ist selten. Umso erfreulicher, dass sich Jim Rossignol in seinem Buch "This Gaming Life: Travels in Three Cities" insbesondere den virtuellen Welten angenommen hat und aus seinem Leben erzählt. Statt vom Tellerwäscher zum Millionär bringt es der Autor darin immerhin vom Zocker zum Spiele-Journalisten.

Dabei kommen in den Berichten weder das persönliche Leben noch die Reiseabenteuer in London, Seoul und Reyjkavik zu kurz. Vor allem aber geht es um philosophische Gedankenspiele, um die Bedeutung der digitalen Unterhaltung im Leben der Menschen generell. Rossignol wirft bedeutende Fragen auf und beleuchtet die Verdienste der digitalen Unterhaltung in Bezug auf Bildung, Kultur und Soziales.

Freunde von englischsprachiger Literatur, Videospielen und MMOGs werden an dem Titel schon jetzt ihre Freude haben. Eine Übersetzung ins Deutsche dürfte allerdings auch nicht mehr lange auf sich warten lassen.