Initiator, Produzent und Moderator Geoff Keighley könnte nicht glücklicher sein. Die allerersten Game Awards waren ein voller Erfolg. Mit knapp 2 Millionen Zuschauern weltweit über Streaming-Dienste konnte man 75 Prozent mehr Zuschauer gewinnen als noch die letztjährigen VGX.

Aktuelles - The Game Awards 2014 war ein riesiger Erfolg

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Die Game Awards haben einen fulminanten Start hingelegt
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1,93 Millionen Zuschauer konnten die Video Game Awards bei ihrem Start in Las Vegas in diesem Jahr über Streaming-Dienste erreichen. Das sind 75 Prozent mehr Zuschauer als die letztjährigen VGX, die als ziemlicher Reinfall galten. Kein Wunder, dass Initiator, Produzent und Moderator Geoff Keighley mehr als erleichtert, ja sogar überglücklich ist, hat er doch auch das Debakel vom letzten Jahr zu verantworten. Damit hat er sich nun reingewaschen.

"Ich bin absolut überwältigt von den Resultaten", so Keighley. "Wir hatten weder ein Marketing-Budget, noch TV-Spots oder sowas für die Show. Ich bin es gewohnt, eine Menge Ressourcen zur Unterstützung zu haben - ein Werbe-Team, ein digitales Medien-Team, ein PR-Team. Alles was wir hatten, war die Unterstützung der Spiele-Publisher, und Fans, die über soziale Medien Werbung machten."

Es sei ermutigend, dass man als Gemeinschaft eine Show wie diese allein über Mundpropaganda verbreiten könne. Keighley sei auch immens froh darüber gewesen, dass prominente Personen wie Kiefer Sutherland, Conan O'Brien, Trey Parker und die Band Imagine Dragons zugesagt hatten, bei der allerersten Show dabei zu sein.

Die Game Awards 2014 brachten es auf 1,93 Millionen Zuschauer, die im Schnitt 28 Minuten zuschauten, und 350.000 Chat-Messages über Twitch, Youtube und MLGtv veröffentlichten.

Für Keighley gebe es aber trotz der positiven Resonanz noch viel Verbesserungsbedarf. Angefangen bei den Sound-Aussetzern, die unbedingt nachgebessert werden sollten, über das Verhältnis zwischen tatsächlichen Awards-Vergaben und Weltpremieren, bis hin zur Wirtschaftlichkeit. Denn obwohl die Show natürlich fantastische Zuschauerzahlen generieren konnte, war sie finanziell (noch) kein Erfolg. Von den 4000 Tickets konnten gerade mal knapp 3000 abgesetzt werden. Und selbst bei den 3000 Tickets wurde nur die Hälfte für jeweils 45 Dollar verkauft. Die andere Hälfte erhielten Gäste aus der Spieleindustrie. Für Keighley waren die Awards also auch ein finanzielles Risiko, da er das meiste wohl aus eigener Tasche bezahlte. "Ich habe mit der Show kein Geld verdient, aber ich wusste immer, dass es ein Investment sein würde. Wenn ich in irgendetwas investieren würde, sollte es etwas sein, um die Industrie zu unterstützen, die mir meine Karriere ermöglicht hat."

Wie es für die Game Awards weitergehen wird, sei noch nicht abzusehen, eine jährliche Vergabe der Awards wäre natürlich erstrebenswert, doch das müsse Keighley erst mit dem Berater-Gremium absprechen.

Hier habt ihr auch noch einmal die Gewinner der einzelnen Kategorien.

Wer sich die gesamte Show mal in Ruhe ansehen will, und drei Stunden investieren kann, der kann das gern nachholen:

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