Der Gaming-Führerschein der BIU stellt euer Wissen über Spiele und deren Geschichte auf die Probe.

Die Initiative „Spielen Verbindet“ des BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) soll vor allem für Eltern eine Anlaufstelle sein, um sich über dieses beliebte Hobby zu informieren. Wie gut man sich in der Materie auskennt, soll der Gaming-Führerschein zeigen, dessen Ergebnis sich jetzt auch in soziale Netzwerke einbinden lässt.

Der besteht aus insgesamt 300 Fragen, die von der USK erstellt und geprüft wurden. Der Test besteht aus 15 zufällig ausgewählten Fragen, die im Schwierigkeitsgrad variieren. Darunter

„Bei welcher Zeitung arbeitet Zak McKracken?“
„Wie heißt die aktuelle Spielekonsole der Firma Sony?“
„Welche Institution kann ein Spiel in Deutschland rechtskräftig verbieten?“

Zur Auswahl stehen immer vier Antwortmöglichkeiten. Wer 70 Prozent richtig beantwortet, der hat den Gaming-Führerschein bestanden.

„Wie im Straßenverkehr bedarf es auch in der Welt der Medien einer gesunden Mischung aus Theorie und Praxis. Mit den Alterskennzeichen der USK existiert im Bereich der Games bereits eine sehr gute Ausschilderung. Leider sind gerade viele Erwachsene nicht damit vertraut, wo sich Stoppschilder befinden oder wann Kinder Vorfahrt haben“, resümiert Olaf Wolters, Geschäftsführer des Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU), die aktuelle Situation vieler Erziehungsberechtigter.

„Viele Eltern wissen nicht, was ihre Kinder spielen, welche Spiele altersgerecht sind – und woher sie die Spiele eigentlich beziehen. Das ist ein echtes Problem. Mit dem Gaming-Führerschein möchten wir hier neue Impulse setzen. Auf der einen Seite können Eltern testen, wie gut sie über das Hobby ihrer Kinder Bescheid wissen. Vor allem aber eignet sich der Gaming-Führerschein zum Dialog in der Familie oder in der Schule: Wer den Führerschein gemeinsam mit dem Sohn, der Tochter oder den Schülern macht, wird schnell feststellen, dass es viel voneinander zu lernen gibt und man zugleich eine Menge Spaß miteinander haben kann“, so Wolters weiter.