Wie das Handelsblatt berichtet, will die Telekom das Download-Portal Gamesload abstoßen. Thomas Kiessling, Chief Product und Innovation Officer bei der Telekom, sagt dazu: "Geschäftlich sind diese Modelle sehr unter Druck. Für uns macht eine Fortführung keinen Sinn mehr."

Aktuelles - Telekom will Gamesload aufgeben

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Gamesload droht das Aus - aktuell sucht man nach einem Käufer.
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Aber auch Musicload soll geschlosssen werden, wobei insgesamt etwa 50 Arbeitsplätze gefährdet sind. 2005 stieg die Telekom mit Gamesload in den digitalen Spielevertrieb ein und bietet dort auch aktuelle Titel, wie etwa Battlefield 4 und Need for Speed: Rivals.

Doch eine wirkliche Alternative zu Steam und Co. war Gamesload nie, zumal das deutsche Portal nicht mit den Preisen konkurrieren kann. Zwar unternahm man immer mal wieder den Versuch, durch Sonderaktionen zum Kauf anzuregen, aber gerade im direkten Vergleich mit Steam waren die Auswahl und die Preise alles andere als attraktiv.

Doch bevor die Telekom ganz aussteigen möchte, sucht man nach einem geeigneten Käufer, der Gamesload und Musicload vielleicht doch noch zu einem Aufschwung verhilft. Ob auch die Investitionen in den Browsergamess-Markt von der Entscheidung betroffen sind, bleibt unklar.

Übrigens wird die Telekom die Streaming-Plattform Videoload weiterhin betreiben, da man hier durch das IP-TV-Angebot Entertain Wachstum beobachten konnte.