Während hierzulande weiterhin die Killerspieldebatte läuft, in der Computerspieler oftmals direkt mit verrückten Waffennarren gleichgesetzt werden, hat man in Mexico City die Zeichen der Zeit erkannt und versucht mit der Verteilung von Videospielkonsolen und Computern die Gewalt bei Jugendbanden zu beenden.



Lieber Killerspiele als echte Gewalt!


Seit vergangenen Dienstag kann man in der mexikanischen Hauptstadt kleinere Schusswaffen gegen Bargeld oder aber eine XBox eintauschen, während man für die Abgabe großkalibrige Waffen wie einer Maschinenpistole einen PC bekommt. Mit dieser Maßnahme will man der anhaltenden Gewalt zwischen verschiedenen Banden in einigen Vierteln der Stadt entgegenwirken, welche im letzten Jahr 2000 Menschen das Leben gekostet hat. Das die Maßnahme wirkt, zeigt die Tatsache, dass bereits am ersten Tag 17 Pistolen eingetauscht wurden. Die abgegebenen Waffen werden von der Armee vernichtet, außerdem soll der Name der Waffenbesitzer anonym bleiben. Die ganze Geschichte könnt ihr in englisch bei AlertNet nachlesen.