Im Dezember 2017 löste ein Match in Call of Duty: WW2 einen Swatting-Anruf durch den damals 25-jährigen Tyler Barriss aus. Durch den Anruf wurde ein Mann von einem Polizisten in seinem eigenen Haus erschossen, obwohl er nichts mit dem Ganzen zu tun hatte. Nun plädiert Barriss auf schuldig.

Insgesamt 51 Anklagepunkte sind im Laufe der Verhandlung gegen Barriss angebracht wurden. Dabei geht es nicht nur um den Swatting-Anruf, der letzten Endes zum Tod eines Unbeteiligten geführt hat. Barriss werden zudem einige Bombendrohungen in den USA und Kanada vorgeworfen. Durch das Schuldgeständnis soll er einen Deal bekommen, der ihm 20 Jahre hinter Gittern beschert. Ob dies passiert, wird am 30. Januar 2019 entschieden. Bereits am 7. Januar 2019 wird Barriss noch einmal vor Gericht zitiert. Dann wird gegen ihn wegen fahrlässiger Tötung aufgrund des Anrufs entschieden.

Was war passiert?

Barriss und seine Freunde Casey Ciner sowie Shane Gaskill, die ebenfalls im Januar vor Gericht stehen werden, da sie auf unschuldig plädieren, sollen für den Tod von Andrew Finch verantwortlich sein. Viner und Gaskill sollen eine hitzige Debatte nach einem Match in Call of Duty geführt haben.

Der Swatting-Anruf wurde durch ein Match in Call of Duty: WW2 ausgelöst.

Viner wurde sauer und stachelte Barriss dazu an, einen Swatting-Anruf gegen Gaskill zu machen. Barriss bekam von Viner dafür aber eine alte Adresse, an der nun ein unbeteiligter Mann namens Andrew Finch wohnte. Finch wurde von dem Polizisten, der einer vermeintlichen Geiselnahme nachgehen sollte. Finch wurde nur 28 Jahre alt.