'Super Meat Boy'-Entwickler Edmund McMillen hat sich zu Phil Fishs Aussagen geäußert, Youtuber, die mit Gameplay- und 'Let's Play'-Videos Geld verdienen seien Diebe.

Aktuelles - 'Super Meat Boy'-Entwickler antwortet auf Phil Fishs Vorwurf, Youtuber seien Diebe

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuAktuelles
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 8/91/9
Sind Youtuber wie PewDiePie Diebe?
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Nachdem bekannt wurde, dass Youtuber PewDiePie mit seinen Videos rund 4 Millionen Dollar jährlich verdient, meldete sich nach langer Zeit mal wieder FEZ-Entwickler Phil Fish zu Wort und beanspruchte einen Teil der Einnahmen, die Youtuber wie PewDiePie mit ihren Gameplay- und 'Let's Play'-Videos verdienen. Seiner Meinung nach verdienen sie das Geld mit dem Zeigen des Spiels und von daher gehöre dem Entwickler ein nicht unerheblicher Teil der Einnahmen. Alles andere wäre reiner Diebstahl.

Nach Fishs polarisierenden Aussagen hat sich nun auch Kollege und 'Super Meat Boy'-Entwickler Edmund McMillen zu Wort gemeldet. Er würde Fish verstehen, wenn es sich um ein Spiel mit epischer Story handele, die man nicht im Vorfeld enthüllt sehen möchte. Dann würde es sich dabei quasi um einen "Film" handeln, den man auf Youtube sehen könne. Doch für ihn persönlich sei die Sache unwichtig, da er seine Spiele nicht wie Filme anlege.

Ganz im Gegenteil, außer, dass man Lust darauf bekäme, seine Spiele ebenfalls zu spielen, glaube er nicht, dass es irgendwas ausmache, wenn man jemanden dabei zusieht, wie er eines von McMillens Spiele spielt. Er persönlich könne beide Seiten verstehen. Ein guter Kompromiss wäre das Einholen einer Erlaubnis. Wenn man also nicht wolle, dass jemand das eigene Spiel auf Youtube präsentiere, dann sollte einem Entwickler die Möglichkeit gegeben werden, derartiges zu verbieten.