Seit Anfang des Jahres sind die StudiVZ-User dazu gezwungen, innerhalb von einigen Wochen den neuen AGBs des Portals zuzustimmen. Durch diese neuen Bestimmungen erhält das StudiVZ die Möglichkeit, die Daten jedes Users für Werbeinhalte zu verwenden. Dies ermöglicht also Werbekunden, auf Basis der individuellen Interessen der Nutzer angepasste Werbeinformationen zuzuschneiden. Bei einem möglichen Zugang von unberechtigten Dritten wird dadurch auch die Ausbeute an persönlichen Informationen wesentlich höher ausfallen.

Aus Protest vor den neuen AGBs hat es sich der unbekannte Rapper „Stasido“ zur Aufgabe gemacht, die Benutzer vor dem „stasiVZ“ durch ein Musikvideo zu warnen. Zusätzlich werben die beiden Rapper für das „kaioo“ Netzwerk-Portal. Dessen Geschäftsführer Thomas Kreye hingegen sicherte zu, dass „das Video mit kaioo nicht zu tun“ habe.

Das Vorgehen der beiden Rapper soll laut dem Branchenmagazin „Werben & Verkaufen“ ein Nachspiel haben: So zieht die Community StudiVZ es in Betracht, gerichtliche Schritte gegen die Urheber des Videos einzuleiten.

Wer gespannt auf die poetischen Ergüsse des Hobby-Rappers ist, erreicht das Video über den unten stehenden Link.