Das deutsche StudiVZ wappnet sich jetzt vor dem Markteintritt des amerikanischen Facebooks. Wie Marcus Riecke, Chef des StudiVZ und SchülerVZ, in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sagte, wolle sich das Unternehmen künftig ganz auf Deutschland konzentrieren und seine ausländischen Angebote nicht weiter entwickeln.

Facebook will bis März eine deutsche Version seiner Seite ins Netz stellen. Bislang hat das Netzwerk 600.000 deutsche Mitglieder, das StudiVZ kommt auf 4,8 Millionen. Experten erwarten, dass das profitable Facebook mit seinen viel zahlreicheren Möglichkeiten dem StudiVZ schnell den Schneid abkaufen könnte. Der Eigentümer Holtzbrinck wollte sich zu Gerüchten, dass das StudiVZ an Facebook verkauft werden solle, nicht äußern.