Die Kontroverse rund um Star Wars: Battlefront 2 hat gezeigt, dass Mikrotransaktionen und Lootboxen bei Gamern alles andere als beliebt sind. Doch eine Studie zeigt nun, dass diese Spieler durchaus zur Minderheit gehören könnten. Denn die meisten sind bereit, mehrere hundert Dollar für DLCs auszugeben.

Aktuelles - Studie zeigt, wie viel Geld Gamer für DLCs ausgeben

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Sind Gamer DLCs doch nicht grundsätzlich abgeneigt?
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Die Studie von "LendEDU" (Student Loan Consolidation & Refinancing) wurde 500 Spielern vorgelegt, die sowohl Single- als auch Multiplayerspiele in regelmäßigen Abständen zocken. Dabei waren 42,4 Prozent dafür, ein Spiel für 120 Dollar zu kaufen und alle zukünftigen DLCs zu erhalten, anstatt nur 60 Dollar zu bezahlen und die Option zu bekommen, DLCs zu einem späteren Zeitpunkt zu erwerben. 68,53 Prozent aller Befragten geben dabei jährlich mehr als 50 Dollar für Mikrotransaktionen aus. 14,39 Prozent geben sogar mehr als 200 Dollar aus, wobei tatsächlich 2,44 Prozent davon schon mehr als 1000 Dollar pro Jahr ausgeben.

Im Multiplayer mithalten

53,8 Prozent aller Spieler fühlten sich dabei zum Kauf von DLCs hingerissen, weil sie im Multiplayer mit anderen bezahlenden Usern mithalten wollten. Dabei sind die negativen Stimmen vor allem im Multiplayer-Bereich zu finden. DLCs generell werden gut aufgenommen, wenn sie ein Spiel erweitern und beispielsweise die Geschichte weiter vertiefen.

Jedoch sind die meisten Spieler immer noch dafür, dass DLCs einen Platz in Multiplayer-Spielen verdienen. Während 40,4 Prozent davon uneingeschränkt überzeugt sind, schränken immerhin 45,4 Prozent ein, dass die Spieler davon keinen Vorteil bekommen sollten. Was haltet ihr von den Zahlen der Studie? Spiegelt diese die allgemeine Einstellung zu DLCs wieder?