Dass Videospiele alles andere als schlecht sind, dürfte wohl bekannt sein. In einer Studie der Uni-Klinik in Erlagen, die dafür mit der Diakonie Bayern zusammenarbeitete, kam heraus, dass ältere Menschen durch Videospiele nicht nur fitter werden, sondern sich bei ihnen sogar die kognitiven Fähigkeiten verbesseren.

Für die Studie wurden mehrere Bewohner verschiedener Senioreneinrichtungen in Unterfranken mit Wii-Konsolen versorgt. Insgesamt vier Monate lang sollten sie regelmäßig mit der Konsole spielen, wobei Tennis, Bowling und Co. ganz oben auf dem "Trainingsplan" standen. Dadurch konnten bei den älteren Menschen positive Ergebnisse erzielt werden, gerade was die Reaktionszeit und Fitness betrifft.

Ebenso soll eine Spielkonsole aber nicht nur den Sport ins heimische Wohnheim bringen, sondern auch als Freizeitgestaltung dienen. Gerade für Menschen, die unter körperlichen Einschränkungen leiden, können von Videospielen profitieren. Als nächster Schritt soll eine umfassende Wirksamkeitsstudie auf die Beine gestellt werden, mit der die Ergebnisse der Pilotstudie konkretisiert werden sollen.