Das Surfen im World Wide Web und Spielen am PC steigert die visuell-räumliche Vorstellungskraft und auch die Aufmerksamkeit, wie mehrere Studien belegen.

Aktuelles - Studie: Positive Auswirkungen von Spielen und Internet

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Counter-Strike
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Bücher geraten in den letzten Jahren immer mehr ins Rücklicht, kein Wunder also, dass Kritiker am Online-Medium und Computerspielen Probleme sehen. Sie würden sie die Aufmerksamkeitsspanne verkürzen, wodurch sich Kinder und Jugendliche in den Schulen immer schlechter konzentrieren könnten.

Dass nicht alles schlecht ist, zeigen einige Studien. Eine davon lies Probanden einen virtuellen Test absolvieren, der eigentlich für Rekruten der US Navy gedacht ist und sich dem „Multitasking“ widmet. Im zweiten Anlauf, nachdem sie vorher zwei Stunden mit Counter-Strike verbracht haben, schnitten sie wesentlich besser ab als noch zuvor und waren auch den Probanden überlegen, die nicht gespielt hatten.

In einer weiteren Studie sollte eine Hälfte von Nicht-Spielern zehn Tage lang je eine Stunde Medal of Honor spielen, die andere Hälfte nahm sich den Klassiker Tetris vor. Durch Tests vor und nach der Übungsphase stellte sich heraus, dass das Actionspiel im Gegensatz zum Puzzler umfassend die visuelle Aufmerksamkeit steigerte. Grund dafür sei, dass man auf viele Objekte gleichzeitig achten müsse.

Außerdem scheinen Reize, die mit Belohnungen verknüpft sind, schneller zu Erfolgen zu führen. So wird beim Spielen in einem bestimmten Hirnareal verstärkt Dopamin ausgeschüttet, was dazu beitragen könnte, dass die im Spiel beanspruchten Fähigkeiten schon nach kurzer Zeit gestärkt werden.

Allerdings gibt es auch negative Beispiele. So fördere Googeln nicht unbedingt das gründliche Lesen, da Inhalte nur noch oberflächlich abgetastet werden. Außerdem könnte es sein, dass exzessive Videospieler Probleme haben, sich auf eine Sache ausdauernd zu fokussieren.

Den gesamten Artikel dazu, der es durchaus Wert ist komplett gelesen zu werden, findet ihr auf Spiegel.de