Seit Oktober letzten Jahres befanden sich die Synchronsprecher und Voiceactor in den USA im Streik. Der Grund: Die Künstler haben sich von den großen Gaming-Publishern benachteiligt gesehen und wollten eine gerechtere Vergütung für ihre Leistungen. Nun, nach mehr als einem Jahr, ist der Streik endgültig beendet.

Aktuelles - Streik der Synchronsprecher endgültig beigelegt

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Die Synchronsprecher dürfen ihre Arbeit wieder aufnehmen.
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Schon am 23. September 2017 haben sich die großen Publisher mit der Gewerkschaft der Synchronsprecher (SAG-AFTRA) auf eine neue Regelung geeinigt. Am 7. November 2017 haben 90 Prozent der Mitglieder dafür gestimmt. Laut dieser stehen den Sprechern nun Boni zu, wenn sie mehrere Aufnahmen für ein Spiel machen müssen. Diese gehen von 75 Dollar Bonus für eine Session bis hin zu 2100 Dollar für die zehnte Session. Diese sollen dann spätestens mit Veröffentlichung des Spiels ausgezahlt werden. Zudem soll schon im Vorfeld klargemacht werden, ob die Aufnahmen besondere Herausforderungen in Sachen Technik oder Sprache erfordern oder ob die Sprecher gewalttätige oder anzügliche Worte benutzen müssen.

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Vorerst eine Einigung

Zahlreiche Projekte, darunter Life is Strange: Before the Storm oder das Remake zu Resident Evil 2, waren von dem Streik betroffen. Die Einigung läuft nun bis November 2020. Was danach passiert, ist aktuell nicht abzusehen. Bleibt zu hoffen, dass die Organisation sich vor dem Ablauf auf eine Verlängerung einigen kann.