In Pennsylvania wurde zum zweiten Mal ein Gesetzesentwurf vorgelegt, der vorsieht, Spiele mit Gewaltdarstellung zusätzlich zu besteuern. Alle Games, die sich an Erwachsene wenden und eine entsprechende Kategorisierung bei der Altersbeschränkung bekommen, würden dann rund zehn Prozent mehr für die Gamer kosten.

Fast alle realistischen Shooter wären von den Steuern betroffen.

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Ein Faktor, der das Wachstum von Gewalt an Schulen erhöht und dazu beiträgt, sind Videospiele, die die Kinder zu Gesicht bekommen“, heißt es von Republikaner Chris Quinn, der den Gesetzesentwurf in Pennsylvania vorgelegt hat (via PCGamesN). „Studien haben gezeigt, dass Videospiele mit Gewalt die aggressiven Gedanken, Verhaltensweisen und Gefühle auf kurze und lange Sicht erhöhen können.“

Welche Chancen hat das Gesetz?

Spiele wie GTA 5 wären von der Steuer definitiv betroffen.

Noch müssen die Gamer von Pennsylvania wohl keine Panik haben. Der Entwurf wurde bereits im vergangenen Jahr in erster Instanz abgelehnt. Jetzt gibt es eine zweite Version. Laut der Entertainment Software Association, die sich als Vertreter der Entwicklerinteressen in den USA sieht, verstößt der Vorschlag gegen die Verfassung des Landes und dürfte damit ebenfalls beim zweiten Anlauf scheitern.