Stephen King, seines Zeichens Altmeister des gepflegten Horror-Schockers hat sich jetzt für gewalttätige Computerspiele ausgesprochen. In einem Beitrag für eine amerikanische Seite kritisierte er besonders Politiker und Kritiker, die Spiele immer für Gewalttaten verantwortlich machen.

"Es war so einfach für sie, (fälschlicherweise) zu behaupten, dass der Amokläufer an der Virginia Tech Universität ein Fan von Counter-Strike war. Ich würde mir wünschen, dass die Gesetzgeber sich auch so viel Mühe geben würden, deutlich zu machen, dass dieser Verrückte keine Schwierigkeiten hatte, sich eine 9mm-Pistole zu besorgen." Wenn er nur mit einer Plastikpistole, wie man sie aus Videospielen kennt, bewaffnet gewesen wäre, hätte er sich nicht einmal selber umbringen können, schrieb King.