Während Spiele in Deutschland noch immer nicht offiziell als Kunst anerkannt wurden, dürfen sich Spieler und auch die Entwickler in den USA nun freuen. Die NEA (National Endowment for the Arts), welche der Bundesregierung der Vereinigten Staaten angehört, stufte Videospiele in Amerika offiziell als Kunst ein.

Dabei wurden Videospiele in der neuen Kategorie "Arts in Media" aufgenommen, in der ebenso Medien wie Internet, mobile Technologien und Radio sowie Fernsehen zu finden sind. Die Videospiele werden dort ab sofort als "Digital Games" gelistet.

Gleichzeitig bedeutet das, dass Videospiele jetzt in den USA vom Staat auch gefördert werden können. Allerdings nur nichtkommerzielle Projekte, die anschließend also kostenlos angeboten werden müssen. Bis zu 200.000 US-Dollar können die Entwickler vom Staat beantragen.

Ähnlich ist es seit einiger Zeit in den USA auch bei Bildhauern und Malern, deren Werke natürlich ebenso als Kunst angesehen werden.