Als weitgehend problemresistent hat sich die Spielebranche hinsichtlich der Wirtschaftskrise erwiesen. Activisions Chef Mike Griffith sieht diese jüngste Entwicklung als richtungsweisend und erstellte eine Marktanalyse, die er jetzt, anlässlich der Consumer Electronics Show (CES), der Öffentlichkeit präsentierte.

Videospiele seien der einzige Teil der Entertainment-Industrie, der noch immer im Wachstum ist. Demnach, glaubt Griffith, würden die Branche im Jahr 2009 den Markt domieren. "Kino, Musik und Fernsehen -? Das sind alles stagnierende oder rückläufige Entertainment-Bereiche", erklärt der Activision-Mann und setzt nach: "Videospiele sind dabei, in diesem Jahr alle anderen Formen von Entertainment in den Schatten zu stellen".

Auch wenn nicht alle Studios und Publisher von der Wirtschaftskrise verschont geblieben sind, geben die Zahlen Griffith insgesamt Recht. Und vielleicht folgt auf das Kommunikationszeitalter demnächst schon das Zeitalter der Spiele.