Das erlebt man auch nicht alle Tage: Eric Tereshinski vom Indie-Entwickler ETeeski hat per Video die Einstellung seines Kickstarter-Projekts Ant Simulator verkündet. Der Grund: das ganze Geld ist weg und für Alkohol und Stripperinnen auf den Kopf gehauen worden.

Ant Simulator - Spiel gecancelt, ganzes Kickstarter-Geld für Alkohol und Stripperinnen draufgegangen

alle Bilderstrecken
Weitere Bilder zuAktuelles
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/2Bild 2/31/3
Jetzt hat es sich wohl ausge-ameist
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Spiele mit Simulator im Titel sind ziemlich in und bringen recht viel Geld ein. Das dachten sich Indie-Entwickler Eric Tereshinski und seine Partner bei ETeeski und so starteten sie eine Kickstarter-Kampagne, die knapp 4.500 Dollar einbrachte. Ant Simulator selbst entsprang dem Game Jam-Wettbewerb Ludum Dare. Aufgrund des riesigen Interesses an der Game Jam-Version entschieden sie sich, das Ganze als Vollversion auf den Markt zu bringen.

In Ant Simulator hätte man, wie es der Titel schon andeutete, eine Ameise gespielt. Das Spiel sollte zufallsgenerierte Umgebungen bieten sowie VR-Brillen unterstützen.

Das ganze Geld verprasst

Aber daraus wird wohl leider nichts mehr, denn wie Entwickler Eric Tereshinski in einem Video verkündete, sei das Geld weg.

"Das wird das schlimmste Video, das ich jemals gemacht habe", so Tereshinski. "Ant Simulator wird gecancelt. Ich kann nicht mehr an Ant Simulator arbeiten. Ich habe vor kurzem herausgefunden, dass meine Ex-Geschäftspartner heimlich das Firmengeld geklaut haben. Sie haben den größten Teil des Kickstarter- und Investment-Betrags für Alkohol, Restaurants, Bars und sogar Stripperinnen ausgegeben. Das ist der Grund, warum es mir im hohen Maße klar wurde, dass ich nicht möchte, dass meine Karriere mit diesen Kerlen verbunden wird."

Seine Ex-Geschäftspartner hätten ihm sogar angedroht, ihn zu verklagen, sollte er das Spiel ohne sie veröffentlichen. Ihm blieb also ohnehin keine andere Wahl, als das Spiel zu canceln.

Eric Tereshinski will weitermachen

Allerdings wolle er nicht ganz aufgeben und sich zurückziehen. Tereshinski wolle auch weiterhin in der Indie-Games-Ecke verweilen und sich an weiteren Spielen versuchen.

"Das ist ein Neustart, kein Ende. Ich bin ziemlich sauer darüber, dass ich Geld verloren habe. Ich habe über ein Jahr Arbeit verloren. Und ich habe ein Spiel verloren, das ich liebte und auf das ich stolz war. Und ich freute mich schon darauf, es auf Steam und PS4 zu veröffenlichen. Es sollte mein erster Schritt in Richtung Videospielkarriere sein. Und jetzt muss ich von vorn beginnen."

Man darf gespannt sein, an was Tereshinski als Nächstes arbeitet. Hoffen wir, dass seine neuen Partner kein Bedürfnis nach Alkohol und Stripperinnen besitzen.

17 weitere Videos

Ant Simulator - Die besten Steampunk-Cosplays aller Zeiten

Klicken, um Bilderstrecke zu starten (101 Bilder)