Jetzt also doch: Nachdem Gaikai-Chef David Perry einen Deal mit Sony im vergangenen Monat noch dementiert hat, wurde dieser heute Morgen in der japanischen Zentrale von Sony offiziell angekündigt.

Aktuelles - Sony übernimmt Streaming-Dienst Gaikai

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Nicht nur die PS3 dürfte von Sonys neuem Cloud-Dienst profitieren, auch die PlayStation Vita würde sich wohl anbieten
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Am 30. Juni haben beide Parteien den Deal vertraglich festgehalten, der den Kauf von Gaikai für 380 Millionen US-Dollar (rund 300 Mio. Euro) wasserdicht macht. Sony Computer Entertainment will durch die Akquisition einen neuen Cloud-Service auf die Beine stellen, über den aber keine näheren Angaben gemacht wurden.

In einem Kommentar von Andrew House, dem Präsidenten und CEO der SCE-Sparte, heißt es, man möchte es Usern damit ermöglichen, auf ein breites Angebot an Inhalten zu jeder Zeit und überall von unterschiedlichsten internetverbundenen Geräten zuzugreifen. Dabei ist die Rede von "Core-Spielen mit toller Grafik" bis hin zu "Casual-Inhalten".

Das einstige Gerücht über eine Partnerschaft zwischen Sony und Gaikai von Anfang Juni besagte, dass der Streaming-Dienst unter anderem dazu genutzt werden würde, um die Abwärtskompatibilität der PlayStation 3 – und womöglich in Zukunft auch die der PlayStation 4 – sicherzustellen.

Einige Tage später meldete sich schließlich David Perry zu Wort und bestätigte, dass es einen solchen Deal aktuell nicht geben würde.