Die Organisation Childcare aus Großbritannien hat eine Studie angefertigt, in der sie untersucht haben, wie viele Eltern ihre Kinder auch Spiele für Erwachsene zocken lassen. Und die Ergebnisse sind schon ziemlich bezeichnend für die öffentliche Wahrnehmung der Altersbeschränkungen.

Spiele wie GTA 5 und Co. gehören nicht in die Hände von Kindern:

Grand Theft Auto 5 - The Official Trailer (deutsche Version)17 weitere Videos

Childcare.co.uk (via Eurogamer) hat mehr als 2000 Eltern (76 Prozent Mütter, Kinder im Alter von fünf bis 16) in Großbritannien befragt, ob sie ihrem Spross ein Spiel für Spieler über 18 Jahren geben würden, ohne ihn zu beaufsichtigen oder selbst Wissen über das Spiel zu haben. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte aller Eltern haben dies schon bei ihrem Nachwuchs gemacht. 86 Prozent haben angegeben, dass sie sich überhaupt nicht an den aufgedruckten Altersbeschränkungen orientieren. Dabei sind aber auch 43 Prozent der Überzeugung, dass ihr Kind seit dem Spiel für Erwachsene ein verändertes Verhalten an den Tag legt und beispielsweise flucht.

Bilderstrecke starten
(24 Bilder)

Spiele sind immer noch eine Nische

In der Studie wurde der Vergleich zu Filmen gezogen. Hier waren nur 23 Prozent der Eltern bereit, ihrem Kind einen Film zu erlauben, der nicht ihrem Alter entspricht. Etwa 18 Prozent sollen angegeben haben, dass sie ihrem 10-14 Jahre alten Kind einen "über 18"-Film zutrauen würden. Wie dieser Unterschied zustande kommt? Nun, da stehen wir im Dunkeln. Sicher ist, dass Eltern die Medien genau kontrollieren und kennen sollten, die ihre Kinder täglich konsumieren.