Ist es zu fassen? Die Kategorie "Bestes Internationales Spiel" beim Deutschen Computerspielpreis geht leer aus! Als Grund wird die Gewaltdarstellung in nominierten Spielen wie Dragon Age: Origins angegeben.

Aktuelles - Skandal beim Deutschen Computerspielpreis

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/150Bild 8/1571/157
Um seinen Preis betrogen worden? Dragon Age Origins
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Der Juryentscheid bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Computerspielpreises in der Kategorie "Bestes internationales Spiel“ sorgte für eine Menge Aufregung. Denn man entschied sich spontan den Preis nicht zu vergeben.

Zur Wahl standen die Spiele Uncharted 2: Among Thieves (PS3), Dragon Age Origins (PC, PS3, XBox360) und Professor Layton und die Schatulle der Pandora (Nintendo DS), wobei die ersten beiden Titel auf Grund der "gewaltverherrlichenden Inszenierung" direkt aus der Wertung fielen. Und einen Preis für Professor Layton gab es auch nicht.

Begründet wurde die Entscheidung mit der Aussage, dass in einem Spiel, das mit dem Deutschen Computerspielpreis ausgezeichnet wird, nicht geschossen werden darf. Die Entwickler zeigten sich darüber alles andere als erfreut und drohten damit, die finanzielle Unterstützung für die Verleihung zu streichen.

Sollte das passieren, wäre die Verleihung des Deutschen Computerspielpreises in Zukunft nicht mehr möglich. Auch würde die Akzeptanz und Integration der Videospiele in der Gesellschaft einen herben Rückschlag erleiden - Was durch die Juryentscheidung vielleicht schon passiert ist.

Die Jury teilte im Nachhinein noch mit, dass es eine Nachnominierung geben würde. In welcher Kategorie und welche Spiele betroffen sind ist bis jetzt noch unklar, jedoch soll das Spiel die Thematik Geschichte und Strategie behandeln, wobei es sich nach Aussage der Jury ja um kein Kriegspiel handeln kann.