Auf der EGX 2015 wurde Sony Worldwide Studios' Präsident Shuhei Yoshida auch zu Wedbush-Analyst Michael Pachters Aussage befragt, wonach die nächste Konsolengeneration nicht einmal halb so groß ausfallen werde wie die aktuelle.

Aktuelles - Shuhei Yoshida über Michael Pachter: Michael zuzuhören ist lustig, nicht?

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Wedbush-Analyst Michael Pachter ist laut Sonys Shuhei Yoshida eben ein typischer Analyst
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Wedbush-Analyst Michael Pachter sollte hinlänglich bekannt sein. Mit seinen berühmt-berüchtigten Aussagen über die Videospielindustrie hat er sich einen Namen in der Gaming-Community gemacht, wenn auch keinen besonders guten. Kritiker werfen ihm vor, nur das Offensichtliche wiederzugeben, während sie verkennen, dass dies der Job eines Analysten darstellt: das Zusammenfassen von Werten und die Bereitstellung von Prognosen. Dennoch ist Pachter jemand, bei dem es Spaß mache, ihm zuzuhören, zumindest laut Sony Worldwide Studios' Präsident Shuhei Yoshida.

Dieser war zu Gast auf der EGX 2015 in England und sprach über 20 Jahre PlayStation. In einer anschließenden Fragerunde wurde er gefragt, was er denn zu Pachters kürzlichen Aussage meine, wonach die nächste Konsolengeneration nur noch halb so groß wie die aktuelle ausfallen werde. Die aktuelle Generation bestehend aus PS4, Xbox One und Wii U werde die letzte "echte" Konsolengeneration sei, so Pachter. Der Grund liege darin, dass in Zunkunft keine Konsolen mehr gebraucht werden, um zu spielen. Smartphones und Set-Top-Boxen werden völlig ausreichen.

"Die Konsolenbasis ist so groß, wie sie nur sein kann", so Pachter auf der DICE Europe. "Die aktuelle Generation wird nicht größer werden als die letzte. Wir werden ungefähr dieselbe Größe haben.Die Wii U wird 20 Millionen Exemplare absetzen im Vergleich zu den 100 Millionen der Wii. Die PlayStation 4 wird um die 120 bis 130 Millionen Exemplare absetzen - was großartig ist. Die Xbox One wird um die 100 bis 110 Millionen Exemplare absetzen - das ist auch großartig. Alles in allem werden es um die 260 Millionen Exemplare. Und die letzte Generation lag bei 270 Millionen."

"Wir schauen uns alle Analystenberichten an", so Yoshida. "Und jedes Jahr ändern sich die Vorhersagen eines Unternehmens aufgrund der Dinge, die im Jahr zuvor geschehen sind. Sie ändern ihre Prognosen teils dramatisch. Mir macht es nichts aus, sowas zu hören, weil es interessant ist. Konsolen werden seit Jahren für tot erklärt. Selbst damals, als noch an der PlayStation 1 gearbeitet wurde, sagten einige Analysten, dass PC-Spiele die Zukunft dominieren würden und dass es keinen Platz mehr für Konsolen gäbe. Diese Dinge werden jedes Mal widerlegt und solange wir leidenschaftliche Leute haben, die auch weiterhin auf Konsolen spielen wollen, werden auch wir unser Bestes geben, um fortzufahren und es in Zukunft noch weiter wachsen lassen."

Folgend noch das gesamte Panel:

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