Bethesda verklagte vor einiger Zeit das vom Minecraft-Erfinder Markus "Notch" Persson gegründete Studio Mojang, weil deren neues Projekt namens Scrolls angeblich mit The Elder Scrolls in Konflikt stehe.

Notch wollte den Rechtsstreit gerne via Quake 3 klären und mit einem eigenen Dreier-Team gegen Bethesdas Dreier-Team spielen. Allerdings zog Bethesda dann doch das Gericht vor - zu deren Nachteil, wie sich jetzt herausstellte.

Über Twitter schreibt Notch: "Wir haben das einstweilige Verfügungsverfahren gewonnen. Wir können den Namen Scrolls weiterhin nutzen. ZeniMax/Bethesda kann zwar noch immer Berufung einlegen, aber ich bin sehr glücklich."

Anschließend scherzte er: "Wie auch immer es ausgehen wird, wir sollten das Quake-Spiel trotzdem austragen."

Ebenfalls zu Wort meldete sich Mojangs Mitgründer Jakob Porser "Die schwedischen Gerichte scheinen zu funktionieren! Scrolls soll auch weiterhin Scrolls heißen! Ich bin sehr froh, dass die Gerichte unserer Ansicht waren und Scrolls seinen Namen behalten kann. Hurray!"

Vielleicht wäre Bethesda doch besser damit gefahren, auf das erste Angebot von Notch einzugehen. Hätte Notch gewonnen, dann sollte Bethesda zwar von der Klage absehen und ihm sein "Scrolls" lassen.

Hätte Bethesda das Quake-Match allerdings für sich entschieden, dann wäre Notch auch bereit dazu gewesen, den Namen des Spieles zu ändern. Es war ihm durchaus sehr ernst mit diesem Angebot.