Um ein Haar hätte Regisseur Neill Blomkamp einen Halo-Film gedreht. Doch finanzielle und studiotechnische Differenzen, nicht zuletzt die Auffassung, Blomkamp sei zu unerfahren, fuhren das Projekt gegen die Wand. 2009 kam Blomkamps District 9, basierend auf einem Kurzfilm von ihm, in die Kinos und zeigte spektakulär und mit gerade mal $30 Millionen Budget, wie ein möglicher Halo-Film hätte aussehen können. Demnächst kommt Blomkamps Elysium ins Kino, für viele der kommende Sci-Fi-Kracher. Und nun zeigt ein weiterer Kurzfilm eines Regiedebütanten, dass man auch mit wenig Geld das Maximale herausholen kann. Anschnallen Hollywood!

Regie bei dem achtminütigen Kurzfilm, dessen Produktion zehn Monate in Anspruch genommen hat, führte Patrick Kaylin, der als Visual Effects Artist bereits an Blockbustern wie Avatar, King Kong und District 9 gearbeitet hat und momentan seinen ersten Kinofilm plant.

Produziert hat Gabriel Napora, Besitzer von Triton Films Inc., das sich auf Musikvideos, Werbeclips und Kurzfilme spezialisiert hat und der auch schon die Karriere von Neill Blomkamp mit ins Rollen gebracht hat.

In Hybrids geht es um eine ausserirdische Invasion auf der Erde. Die Ausserirdischen suchen nach etwas, dass sich im genetischen Code der Kinder befindet. Etwas, das mit dem Erwachsenwerden allmählich verblasst. Zu diesem Zwecke entführen sie die Kinder dieser Welt. Eine Ex-Special-Force-Soldatin, die ihre Tochter durch die Invasion verloren hat, nimmt fortan den Kampf gegen die Ausserirdischen als Jägerin auf und führt ihren persönlichen Krieg gegen die Invasoren.

Vor allem die letzten Einstellungen dürften für Begeisterung sorgen. Unbedingt ansehen!

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