Ein erfreuliches Wachstum von elf Prozent verzeichnet der Markt für Computer- und Videospiele im ersten Kalenderquartal 2008. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) erklärt die Gründe für die positive Entwicklung mit dem guten Abschneiden der Konsolen, vor allem der Handhelds.

Denn weit weniger erfreulich ist der Blick auf den Teilmarkt PC-Spiele. Ohne den wäre nämlich die Gesamtstatistik noch weitaus besser ausgefallen. Um furchterregende 25 Prozent ging der Umsatz bei den PC-Spielen im ersten Quartal zurück und erinnert damit langsam aber sicher an den US-amerikanischen Markt, auf dem die Konsolenspiele längst den Handel dominieren und der PC als Spieleplattform in die Bedeutungslosigkeit abzurutschen droht.

Zu berücksichtigen ist allerdings, dass in den Statistiken keine Onlineumsätze erfasst sind. Die umsatzstarke Sparte der MMOGs bleibt demnach nahezu komplett unbeachtet. Und dort regiert nach wie vor unangefochten der PC.