Für Michael McGuigan, Forscher am Brookhaven National Laboratory in New York, steht jetzt schon fest, dass wir bereits in wenigen Jahren in virtuelle Welten eintauchen werden, die durch nichts mehr von der tatsächlichen Realität zu unterscheiden sind.

Schon heute sehen digitale Umgebungen der Wirklichkeit zum Teil schon täuschend ähnlich - Hollywood und die Spiele-Branche übertreffen sich in dieser Hinsicht in jedem Jahr aufs Neue. Doch solche Szenen benötigen viele Stunden an Renderarbeit. Erklärtes Ziel des Forsches ist es daher, eine Software zu entwickeln, die naturgetreue Umgebungen in Echtzeit umrechnen kann.

Dazu ist selbst Supercomputer Blue Gene/L derzeit noch nicht in der Lage. Allerdings gibt sich McGuigan optimistisch. Für ihn ist das erklärte Ziel in greifbare Nähe gerückt. In wenigen Jahren, so der Forscher, werden weiterentwickelte Supercomputer diese Aufgabe endlich gelöst haben. Matrix, wir kommen...