Der gamescom-Bericht des TV-Senders RTL, über den wir gestern berichteten, wurde natürlich auch vom Veranstalter der gamescom gesichtet.

Auf der offiziellen Facebook-Website lässt er wissen, dass man derzeit prüfe, ob durch den RTL-Beitrag medienrechtlich Grenzen übertreten wurden: "Liebe Fans, der Beitrag der RTL "Explosiv"-Redaktion ist sicherlich grenzwertig und wir verstehen jeden, der sich davon „beleidigt“ fühlt. Wir prüfen, ob dabei medienrechtlich Grenzen übertreten wurden. Als Zuschauer könnt ihr zudem RTL direkt ein konstruktives Statement zur Sendung geben: www.rtl.de/kontakt."

Soeben ließ uns RTL noch eine offizielle Stellungnahme zukommen: "Die Verallgemeinerung und Überzeichnung des Beitrags zur Gamescom in der Sendung "Explosiv" vom Freitag, 19.08.2011, war ein Fehler. Wenn wir Gefühle verletzt haben sollten, entschuldigen wir uns ausdrücklich dafür."

Aber auch Tim Kickbusch, der bei RTL arbeitet und den Bericht durchgewunken hat, äußerte sich dazu. Gestern noch erklärte er, dass es einfach nur ums Geld gehe, Dinge so geschnitten werden, damit sie in einem anderen Licht stehen, und ihm sowieso alles egal sei. Nun entschuldigt er sich dafür.

Vor wenigen Minuten postete er auf Facebook: "Über 100 Mails heute haben mir gezeigt, dass ich die Wirkung meines Beitrags zur Gamescom ganz falsch eingeschätzt habe. Der sollte lustig werden. Das ist mir gründlich misslungen. Ich wollte niemanden beleidigen oder verletzen. Dass das jetzt dennoch geschehen ist, tut mir sehr leid. Die anschließende Diskussion auf meiner privaten Facebook-Seite über den Beitrag und die Reaktionen darauf war hitzig. Meine Äußerungen dort waren unüberlegt. Auch dafür möchte ich mich entschuldigen."