Laut Entwickler-Legende Ron Gilbert beeinflusste die Veröffentlichung von Doom die Verkaufszahlen von Adventures in den Neunzigern. Gestorben aber seien diese nie, stattdessen wurden nach wie vor gleich viele Exemplare verkauft, wie es schon immer der Fall gewesen ist.

Aktuelles - Ron Gilbert: Doom sorgte für Stagnation bei Adventures

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Laut Ron Gilbert waren Adventures nie wirklich tot - die Leute hätte andere Spiele nur häufiger gespielt.
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Das Problem war nämlich, dass alles andere plötzlich häufiger verkauft wurde, so dass es mehr eine Stagnation als ein Rückgang gewesen sei: "Ich mache Doom dafür verantwortlich. als Doom veröffentlicht wurde, waren die Spiele noch viel langsamer und die Spieler waren mehr an Titeln interessiert, die zum Nachdenken anregten und bei denen man Strategie nutzen musste."

"Und dann kam Doom. Es war intuitiv, schnell, man ballerte auf Dinge und Innereien flogen überall herum. Es stellte einfach ein wenig die Denkweise vieler Spieler auf den Kopf und sprach eine größere Zielgruppe an. Die Leute blieben bei den Adventures und gingen auch nie weg. Aber es kamen eben all die anderen Leute hinzu, die anfingen, Spiele wie Doom zu spielen, welche die Industrie dominieren", so Gilbert weiter.

Ron Gilbert kennt man natürlich für Klassiker wie The Secret of Monkey Island, Maniac Mansion, Zak McKracken und Indiana Jones and the Last Crusade. Im Moment arbeitet er bei Double Fine an The Cave.