Ultima-Schöpfer Richard Garriott zweifelt daran, dass Spielekonsolen in Zukunft noch relevant sein werden. Portable Plattformen wie Smartphones werden hingegen immer wichtiger.

Aktuelles - Richard Garriott sieht keine Zukunft für Spielekonsolen

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In Social- und Mobile-Games liegt für Garriott die Zukunft
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„Ich denke wir könnten noch eine weitere Generation bekommen, könnten, aber im Grunde glaube ich, dass sie dem Untergang geweiht sind“, so Garriott über die Zukunft der Konsolen in einem Interview mit der Webseite IndustryGamers. Portable Geräte würden stattdessen ihren Platz einnehmen. Er selbst arbeitet mit seiner neuen Firma Portalarium derzeit ebenfalls an Social- und Mobile-Games, von daher würde ihm eine solche Entwicklung natürlich gelegen kommen.

Laut Garriott befinden wir uns derzeit in der dritten großen Ära der Spieleentwicklung. Die erste Ära waren die Einzelspieler-Titel in den 80er und 90er Jahren, in den 2000ern kam schließlich die Ära der MMOs und seit 2010 befinden wir uns in der Ära der Casual- und Social-Games. In jedem dieser Zeitabschnitte seien nicht nur neue Spielmechaniken hinzugekommen, der Markt sei auch jedes Mal auf wichtige Weise um das zehnfache gewachsen.

Seine Begeisterung für die Spieleindustrie ist heute deutlich größer als noch zuvor, was für ihn auch damit zusammenhängt, dass er jetzt ein größerer Gamer ist als in jedem anderen Abschnitt seines Lebens. Bis die Mobile-Games in Erscheinung traten, hat er nur eine handvoll von Spielen gespielt. In den letzten zwei Jahren waren es hingegen mehr als in seinem gesamten Leben zuvor. Zu seinen Favoriten zählt unter anderem Plants vs. Zombies und World of Goo.