Richard Garriott ist der Ansicht, dass die meisten Game-Designer wirklich einfach nur schlecht sind. Das sagte er in einem Interview mit der PC-Gamer. Richard Garriott finanzierte zuletzt via Kickstarter erfolgreich sein neues Projekt Shroud of the Avatar: Forsaken Virtues.

Aktuelles - Richard Garriott: 'Die meisten Game-Designer sind einfach wirklich mies'

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Lord British teilte ganz schön aus - man darf gespannt sein, ob das Kommentare von bekannten Game-Designern nach sich zieht.
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In dem Gespräch meinte er, dass er abgesehen von Ausnahmen wie Chris Roberts keinen anderen Game-Designer in der Branche getroffen habe, der so gut sei wie er selbst (Garriott).

Damit wolle er nicht behaupten, dass er selbst brillant sei, sondern er wolle ausdrücken, dass die meisten Game-Designer seiner Meinung nach einfach schlecht sind. Einen Grund dafür gebe es auch.

Der Großteil der heutigen Game-Designer würde seinen Job nur deshalb ausüben, weil er in anderen Bereichen nicht gut sei. Es wäre schwierig auf einer Schule zu lernen, wie man ein guter Game-Designer werde.

Doch Garriotts Aussagen werden nicht besser: "Jeden Designer, mit dem ich in meinem ganzen Leben zusammenarbeitete, halte ich ehrlich gesagt für faul." Sie würden nur ein oder zwei Dinge an einem Spiel verändern und sich nicht die Mühe machen, wirklich darüber nachzudenken, wie man etwas bewegen könne.

Gute Game-Designer sind seiner Ansicht nach neben Roberts ebenso Peter Molyneux und Will Wright, während BioWare in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet habe.

Ziemlich harte Worte, die der Ultima-Schöpfer da vom Stapel lässt. Tut er sich damit wirklich einen Gefallen? Und was haltet ihr davon?

Update: Inzwischen versucht Garriott zurückzurudern und meinte, dass er mit seinen Aussagen nur deutlich machen wollte, Game-Design sei hart, gleichzeitig aber auch die wertvollste Fähigkeit für die Branche. Das Schicksal eines Unternehmens laufe beim Game-Design-Team zusammen, während man es als Gaming-Branche nicht schaffe Talente auszubilden, die man wirklich benötige, da das Bildungssystem nicht so ausgeprägt sei wie jene für Kunst und Programmierung.