Im vergangenen Jahr gewann Richard Garriott den Rechtsstreit gegen NCsoft und erhielt 28 Millionen US-Dollar. Im nun abgeschlossenen Berufungsverfahren gibt das Gericht erneut dem Entwickler Recht.

Aktuelles - Richard Garriott bekommt noch mehr Geld von NCsoft

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Weltraumbesucher Richard Garriott hätte eigentlich schon wieder genügend Geld, um einen zweiten Tripp in Angriff zu nehmen
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In einer eigenen Pressemitteilung der Anwaltskanzlei, die Richard Garriott vertritt, wird der Sieg verkündet. So entschied am vergangenen Freitag ein Berufungsgericht gegen NCsoft, was dem Konzern noch einmal zusätzliche Kosten verursacht. Denn durch die Verhandlungskosten und Zinsen wurden aus den 28 Millionen US-Dollar nun 32 Mio. USD.

Hintergrund war der Kauf von Garriotts ehemaligen Entwicklerstudio, das anschließend am MMO Tabula Rasa arbeitete. Das war allerdings kein Erfolg für den Publisher, weshalb eine Entscheidung getroffen wurde: Garriott sollte wieder gehen. Von NCsoft wurde es als freiwilliger Abgang bezeichnet, Garriott hingegen klagt an, er sei gezwungen worden.

Da er seine Aktienanteile dadurch allerdings zu einem schlechten Zeitpunkt verkaufen musste, entstand ihm ein großer Schaden, den NCsoft schließlich ausgleichen sollte.

Das zusätzliche Geld dürfte dem Ultima-Schöpfer durchaus gelegen kommen, denn offenbar sucht er derzeit ein neues Haus. Zumindest verkauft er sein fast schon berühmt gewordenes Anwesen namens „Britannia Manor“. Wer es haben will, sollte allerdings mindestens 4,1 Mio. US-Dollar parat haben.