Der Rechtsstreit zwischen Sony Computer Entertainment America und dem Hacker George „Geohot“ Hotz wurde beigelegt. Wie in einer gemeinsamen Erklärung verkündet wird, kam ein außergerichtlicher Vergleich zustande. Die Bedingungen sind jedoch vertraulich und werden deshalb nicht an die Öffentlichkeit kommen.

Aktuelles - Rechtsstreit zwischen Sony und Geohot beigelegt

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Alle Produkte von Sony sind für Hotz in Zukunft tabu
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Als Teil dieses Übereinkommens stimmte Hotz einer dauerhaften einstweiligen Verfügung zu, die besagt, dass er keine weiteren Informationen zu seinem PS3-Hack veröffentlichen darf. Zudem darf er zukünftig keine Hacks mehr an Sony-Produkten durchführen.

Kein Wunder also, dass Hotz auf seinem Blog verkündet, ab sofort Sony zu boykottieren. Was mit den Spenden passiert, die er während des Rechtsstreits bekommen hat, will er in Kürze in einem weiteren Blog-Eintrag erklären.

„Wir wollen, dass sich unsere Kunden an unseren Geräten und Produkten in einem sicheren Umfeld erfreuen können und wir wollen die harte Arbeit von talentierten Künstlern, Musikern und Game Designern schützen, die PlayStation-Spiele entwickeln und das PlayStation Network unterstützen“, so Riley Russel, General Counsel für SCEA. Man sei froh, dass die Bereitschaft von Hotz zu einer frühen Lösung geführt hat.

„Es war nie meine Absicht, den Nutzern irgendwelche Probleme zu bereiten oder Piraterie zu erleichtern“, sagte Hotz. „Ich bin froh den Rechtsstreit hinter mir zu haben.“

Auch die Anklage gegen die Hacker von „fail0verflow“, die eine weitere Sicherheitslücke publik machten, wurde fallengelassen. Über den Fall des deutschen Hackers „Graf_Chokolo“ gibt es zu diesem Zeitpunkt noch keine Neuigkeiten.