Zwischen Garry's Mod und Gmod könnte es durchaus zu einem Rechtsstreit kommen, wie Garry Newman hat durchblicken lassen. Bekanntlich wird Garry's Mod seit Anbeginn mit Gmod abgekürzt, dementsprechend ist die beliebte 'Half-Life 2'-Mod auch unter diesem Namen bekannt.

Nun gibt es da aber noch etwas, was ebenfalls den Namen Gmod trägt und zu dem nun eine Kickstarter-Kampagne ins Leben gerufen wurde. Die Rede ist von der Mod-Verwaltung Gmod des Studios Olympus Games, das einen Client auf die Beine stellen will, mit dem das Modden von aktuellen Spielen vereinfacht werden soll.

So werden unter anderem bereits The Elder Scrolls 5: Skyrim, Torchlight und Fallout: New Vegas unterstützt. Mit dem eingesammelten Geld will man unter anderem auch World of Warcraft, Diablo 2, diverse GTA-Spiele und viele mehr integrieren.

Dass sich das Ganze Gmod nennt, gefällt Garry Newman natürlich überhaupt nicht, zumal das Markenrecht an dem Namen tatsächlich bei Olympus Games liege. Olympus Games hatte Newman bereits gedroht vor Gericht zu gehen, wenn er ihnen das Markenrecht inklusive der Domains und Twitter-Accounts nicht abkaufen würde.

Oder alternativ: wenn er keine Pressemitteilung veröffentlichen werde, in der er darin aufmerksam mache, dass er nichts mit Gmod zu tun habe. Zudem wollte man einen permanenten Link auf garrysmod.com sowie dem Twitter-Kanal haben, während das Team hinter Garry's Mod der eigenen Community verklickere, dass man die Mod künftig nicht mehr Gmod nennen solle.

Laut Newman würde man gegenteilig argumentieren, da die Spieler eher auf die Seite von Olympus Games gehen und sich fragen würden, ob das Garry's Mod sei. Garry's Mod existiere schon länger als deren Markenrecht zu Gmod, genauso wie die Abkürzung selbst. Zudem heiße das eigene Spiel letztendlich nicht Gmod, sondern Garry's Mod.

Newman ist der Meinung, dass die Gegenpartei ihr Produkt schon vor Jahren hätte umbenennen sollen, zumal er nicht sagen könne, wieso man das überhaupt Gmod nennen sollte. Sollte es vor Gericht gehen, werde er und sein Team kämpfen, da man nicht glaube, etwas falsch gemacht zu haben. Auch denke er nicht, dass die Leute über Kickstarter spenden, damit Olympus Games seine Anwälte bezahlen kann.